Heute gibt es an die 800-1000 verschiedene Tarotdecks. Die meisten orientieren sich an der Bilderwelt des Rider-Waite-Tarot von 1909/10. Sie sind vor allem Ausdruck der künstlerischen Vielfalt und beliebte Sammlerobjekte. Das "Lexikon des Tarot" von Eckhard Graf beschreibt eine große Auswahl historischer und moderner Tarotdecks auf anschauliche Weise.

 

Sola Busca Tarot 15.Jh.

Bild: wikipedia.de

 

 

Legemethoden

Die Tageskarte

Das Tarot kann in seinen Bildern durch das Ritual der Tageskarte erschlossen werden. Jeden Morgen wird aus dem Stapel intuitiv eine Karte gezogen. Man beobachtet, was im Laufe des Tages geschieht und wird feststellen, daß das Tagesgeschehen in der Karte verborgen liegt. Die Energien sind in dem Tarot nach Aleister Crowley sehr gut umgesetzt. 

 

Die Dreierlegung

Karte 1  Karte 2  Karte 3

1 - Vergangenheit,  2 - Gegenwart,  3 - Zukunft

 

Die Viererlegung  

Das Tarotdeck wird gemischt und danach in zwei Stapel geteilt. Diese werden erneut gemischt. Nach Beendigung nimmt man den ersten Stapel und legt die oberste und unterste Karte auf den Tisch. Das gleiche erfolgt mit dem zweiten Stapel. Dabei ergibt die Reihenfolge ein Kreuz, wobei die Karten des ersten Stapels oben und unten und des zweiten Stapels links und rechts liegen. Die Frage kann so durch vier Bilder beantwortet werden. Der Beginn liegt in der obersten Karte, geht über die linke und rechte zur untersten Karte als vorläufiges Ergebnis. Zur Klärung kann auch nochmal gemischt und eine zusätzliche Karte gezogen werden.

 

       Karte 1

Karte 3   Karte 4

       Karte 2

 

Die Neunerlegung

Karte 5  Karte 1  Karte 7

Karte 3  Karte 0  Karte 4

Karte 8  Karte 2  Karte 6

 

Karten 5, 3, 8 - Vergangenheit

Karten 1, 0, 2 - Gegenwart

Karten 7, 4, 6 - Zukunft

 

Karte 0 - Thema der Hauptperson

Karte 1 - Gedanken

Karte 2 - Gegenwart

Karte 3 - Vergangenheit

Karte 4 - Zukunft

 

Die Legemethoden können auch mit allen anderen auf diesen Seiten beschriebenen Karten praktiziert werden.

 

 

Meditation

Aus dem "Osho-Zen-Tarot" von Ma Deva Padma, Urania Verlags AG Neuhausen/Schweiz, 6. Auflage 2000

"In den Momenten unseres Lebens, in denen wir unsicher und voller Zweifel sind, suchen wir häufig nach einer Quelle der Inspiration: Was bringt die Zukunft? Wie steht es um meine Gesundheit? Was passiert, wenn ich diese Entscheidung treffe und nicht jene? Traditionelle Tarotdecks werden häufig dazu benutzt, um unsere Sehnsucht nach Wissen um die Zukunft oder die Vergangenheit zu stillen. Beim Osho-Zen-Tarot geht es darum zu verstehen, was hier und jetzt ist. Als Grundlage dient die Weisheit des Zen, die uns lehrt, daß die äußeren Ereignisse lediglich unsere eigenen Gedanken und Gefühle widerspiegeln, auch wenn wir uns ihrer nicht bewußt sind. So hilft uns dieses Spiel, unsere Aufmerksamkeit von den äußeren Ereignissen abzulenken und ein klares Verständnis für unsere Innenwelt zu finden. Die Karten passen in die heutige Welt; die mittelalterlichen Symbole wurden durch moderne Bilder ersetzt, die auch den unerfahrenen Benutzer ansprechen. Die Bilder stellen immer eine Übergangssituation dar, die Veränderung bringt. Die Texte im beiliegenden Anleitungsbuch - einfach und direkt im Sinne von Zen - tragen zum tieferen Verständnis der Bilder bei."

 

        Bild: amazon.de

 

 

zurück

 

 

 

 

 

 

 

powered by Beepworld